Rabimmel, Rabammel, Rabumm! St. Martin und Laternenfest

Endlich ist es wieder soweit – in den Kindergärten finden die Laternenfeste statt. Wir singen schon seit 2 Wochen Laternenlieder und lesen Bücher über das Laternenfest – welche das sind könnt ihr hier nachlesen. Und falls ihr noch Ideen für Laternen benötigt dann schaut euch doch hier um.

Doch warum feiern wie das Martinsfest? Wer war dieser Martin? Und warum Laternenfeste?

Martin von Tours wurde 316/317 in Savaria in der röm. Provinz Pannonia prima (heute Sombathely, Ungarn) geboren. Er war der dritte Bischof von Tours (Frankreich) und verstarb am 8 November 397 dort. 351 wurde er getauft.

Zuerst war er Soldat, bat dann aber um die Entlassung aus der Armee, was ihm mit 40 Jahren gewährt wurde.

Schließlich wurde er Mönch und errichtete 361 in Ligugé das erste Kloster des Abendlandes, die Abtei de Ligugé, die später ihm geweiht wurde.

Martin war Bindeglied zwischen Rom und dem Reich der Franken. Als Nothelfer und Wundertäter wurde Martin schnell in der gesamten Touraine bekannt. Am 4. Juli 372 wurde er zum Bischof von Tours geweiht. Statt in der Stadt zu leben, wohnte er lieber in den Holzhütten vor der Stadtmauer.

Die Legende vom Mantelteilen:

„Ab 334 war Martin als Soldat der Reiterei der Kaiserlichen Garde in Amiens stationiert. Die Gardisten trugen über dem Panzer die Chlamys, einen weißen Überwurf aus zwei Teilen, der im oberen Bereich mit Schaffell gefüttert war. In nahezu allen künstlerischen Darstellungen wird er allerdings mit einem roten Offiziersmantel abgebildet. An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte. Im Sinne von Mt 25,35–40  – „Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet … Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ – erweist sich Martin hier als Jünger Jesu.“ (wikipedia)

Und woher kommt die Martinigans?

„Martin sollte im Jahr 371 in der Stadt Tours von den Einwohnern zum Bischof ernannt werden. Martin, der sich des Amtes unwürdig empfand, habe sich in einem Gänsestall versteckt. Die aufgeregt schnatternden Gänse verrieten aber seine Anwesenheit, und er musste das Bischofsamt annehmen. Davon leite sich auch der Brauch ab, am Fest des Heiligen eine Martinsgans zuzubereiten.“ (wikipedia)

Hier habe ich nun noch 2 Martinslieder für euch:

Ich geh mit meiner Laterne

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Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind

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Laterne, Laterne

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Seid ihr noch auf der Suche nach weiteren Martins- und Laternenliedern? Dann kann ich euch dieses Buch empfehlen. Viele schöne Lieder und tolle Gestaltungsidee (zum Musizieren, Tanzen, …) dazu.

 

Viel Freude beim Basteln, Lesen und Musizieren.

 

Quelle:

Titelbild: pixabay

 

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