#fragmama Wie lest ihr?

Zum Abschluss des Lesemonats April habe ich meine Bloggerkolleginnen zum Thema“Lesen mit Kindern“ befragt.

Wie ihr wisst wird bei uns ja sehr viel gelesen – besonders „Conni-Bücher“, wie euch unschwer aufgefallen sein wird. Beliebte Lesezeiten sind bei uns nach dem Frühstück, am Nachmittag nach dem Mittagsschlaf und abends beim Breiessen vor dem Schlafengehen. Auch auf meinem Nachkasterl liegt immer ein Buch, aber es liegt dort immer sehr lange, weil ich nicht viel Zeit zum Lesen finde. Früher habe ich Bücher ja regelrecht verschlungen, heute knabbere ich eher daran ;-).

Auch unter den Mamabloggerinnen wird viel gelesen – lest selbst:

Jeannine von Mini and Me schreibt: Wir lesen vor allem vorm Schlafengehen, es ist Teil unseres Gute-Nacht-Rituals. Je nach Lust und Laune schaffen wir manchmal eine Geschichte, bevor meiner Tochter die Augen zufallen. Meistens sind wir aber eine Stunde in unsere Bücher versunken, bevor sie einschläft. Wir genießen diese ruhigen Kuscheleinheiten sehr und haben mittlerweile ca. 10 Bücher auf dem Nachtkästchen angesammelt. Mini ist knapp zwei Jahre alt, momentan lesen wir zum Beispiel „Das kleine Ich bin Ich“, „Nur noch kurz die Ohren kraulen“ oder „Sofie la Girafe und ihre Freunde“. Ihr Interesse an Büchern ist riesig und ich finde es sehr wichtig, das zu unterstützen und zu fördern. Vor einigen Monaten beschlossen Minis Papa und ich, dass sie gar nicht „zu viele“ Bücher haben könnte. Der Meinung bin ich noch immer!

 

Catrin von Mom4Mom findet auch eher wenig Zeit zum Selberlesen:  Ich lese prinzipiell gerne, aber eigentlich nur im Urlaub. Finde zu Hause nie die Zeit … und so fürchterlich es klingt, aber ich schaue lieber Fern, denn da kann ich mehrere Sachen gleichzeitig machen (Wäsche, arbeiten usw) als bei einem Buch … Mein Sohn mag Bücher sehr gerne, besonders die Reihe Wieso Weshalb Warum … und ab und zu eine Gute Nacht Geschichte …

 

Kerstin von Die Königin tanzt meint: Wir lesen sehr regelmäßig und viele Bücher mit unserer Tochter (5). Schon bevor ich Kinder hatte, habe ich mich viel mit Kinderbüchern beschäftigt, da ich auch beruflich viel mit Illustrationen zu tun hatte. Angefangen haben wir mit Wimmelbüchern, da war unsere Tochter 1,5 oder so. Mein Tipp für alle Eltern. Diese Bücher sind schon sehr früh interessant und verlieren lange nichts von ihrer Faszination. Noch jetzt blättert sie darin, halt alleine. Während wir uns anfangs die Bücher gemeinsam anschauten und ich Geschichten dazu erfand. (Zum Lesen gibts da ja nix) Wir lesen nachmittags meist etwas und abends eine Gute Nacht Geschichte. Derzeit Ronja Räubertochter. Eines unserer Lieblingsbücher war lange Zeit „Die Schnecke und der Buckelwal“ (ab 3 geht das leicht). Super zum Vorlesen und eine wirklich schöne Geschichte mit den großartigen Illustrationen von Axel Scheffler. Mein Lieblingsbuch als Kind war „Lollo“ von Mira Lobe. Da wir mittlerweile bei Büchern wie Ronja Räubertochter und Michel von Lönneberga angekommen sind, genieße ich die gemeinsame Lesezeit noch mehr, weil es mir auch selber Spass macht. Nur für mich lese ich selten Bücher, dafür fehlt mir die Zeit, es gibt ja auch noch das kleine Brüderchen mit 9 Monaten.
Auf meinem Blog schreibe ich regelmäßig Rezensionen über Kinderbücher, die durch Illustration, Produktion, Text glänzen.

Und viele Informationen zu Kinderbüchern findet ihr auch auf Kerstins Facebookseite „Wirklich gute Kinderbücher“.

 

Daniela von We love family muss ihre Kinder aufgrund des großen Leseeifers schon ein bisschen bremsen: Meine beiden großen Kinder lesen schon selbst und das – wenn es nach mir geht – sogar zu viel. Ich hätte nie gedacht, dass ich meine Kinder mal beim Lesen bremsen muss, aber wöchentlich kommt jedes Kind auf gut 5-6 Bücher. Und nein, keine Pixie Bücher. Der Kleinen lese entweder ich vor (fix ist immer abends) oder eben die großen Schwestern. Bücher spielen bei uns eine große Rolle, wir lesen alle gerne. Aber so wie es auch beim Computerspielen ist, ist es auch beim Lesen: Die Augen brauchen auch mal Erholung. Also achten wir bewusst darauf, viel Zeit draußen zu verbringen.

 

Bei Lisa von Mamasprosse wird auch gerne gelesen: Wir lesen sehr sehr viel. Sowohl jeder für sich, als auch gemeinsam.
Der Hasenbub (4)kann zwar noch nicht lesen, schaut sich aber mit unglaublicher Passion seine Bücher auch alleine an.
Abends haben wir das Ritual: Nach dem Zähne putzen, waschen und Pyjama anziehen, lese wir ihm noch ein Buch vor und dann bekommt er noch ein Pixi-Buch mit ins Bett, das er selber lesen darf.
Er liebt das sehr… wenn er sein Pixibuch ausgelesen hat, schaltet er sein Nachttischlämpchen selbst aus.
Die beste Lesezeit ist bei uns eben einerseits abends und andererseits in der früh, gleich nach dem Aufstehen. Da braucht der Hasenbub oft noch ein bisschen um auf Touren zu kommen und da eignet sich Vorlesen mit Kuscheln besonders.
Unsere Lieblingsbücher sind inzwischen Bücher mit einer guten Geschichte.
Früher waren es Bilderbücher über Feuerweh, Baustelle und Bauernhof. Jetzt gehen auch schön Bücher mit weniger Bildern und viel Text.
Die Babymaus (1) schaut sich hingebungsvoll diverse Bilderbücher an und beginnt nun schon auf einige Dinge zu zeigen. Bevorzugt Tiere!

Über die Lieblingsbücher schreibt sie auch regelmäßig auf ihrem Blog unter Bücherblitzlicht!

 

Michaela von Littlebee schreibt: Wir haben von klein an viel vorgelesen und mit den Kindern Bücher angeschaut; Wir sehen es so, das man einfach nicht genug Bücher haben kann, deswegen haben alle 3 Kinder eine kleine Bibliothek, vor allem an Klassikern, die wir als Kinder schon ge- und vorgelesen (bekommen) haben, wie die Raupe Nimmersatt oder Die Geggis, oder Das kleine Ich bin ich, und viele Wissensbücher und Kinderlexika; Viele Bücher sind noch von uns 😀 das finde ich besonders toll, ich lese heute die abends die Geschichten, die ich selbst schon vorgelesen bekommen habe; der Kleinste mit seinen 19 Monaten ist im Moment noch sehr an Bilderbüchern interessiert und an Wimmelbüchern, weil ihm das Suchen diverser Dinge im Buche (zb die Katze oder der Bagger oder oder) einfach unheimlich Spass macht; meine beiden Großen (9 + 12) lesen alleine diverse Bücher die ihnen einfach zusagen, die Grossen haben auch Ausweise für die Bibliothek, früher, als sie noch klein waren,haben wir Nachmittage mit lesen dort verbracht „heart“-Emoticon Heute gehen sie alle paar Wochen alleine hin und decken sich mit Lesestoff ein „grin“-Emoticon – deswegen für mich auch ein klares PRO Leihbibliothek – in Wien für Kinder gratis!

 

Auch für Verena von Mamirocks gehört Lesen dazu: Wir lesen jede Menge! Vorlesen vorm schlafen ist unser Lieblingsritual. Mein Erstklässler kann jetzt lesen. Wenn ich aufhöre, liest er weiter. Unsere Lieblingsbücher sind von Astrid Lindgren, Michael Ende, Ottfried Preußler, Mirjam Pressler, Christine Noestlinger, Irina Korschunow, Gudrun Pausewang, aber auch Tom Turbo , 3 ??? Kids und jede Menge Detektivgeschichten. Bücher sind eine Welt zum Entdecken, ganz allein oder gemeinsam, das hat mein 7-jähriger grad rausgefunden.

 

Birgit von Muttis Nähkästchen beginnt ihren Bericht mit einem treffenden Ausspruch: Lesen ist Leben! Die immer wiederkehrende Erkenntnis aus diversen Bildungsstatistiken zeigt: Nicht die Schule, sondern die Eltern prägen die Bildungskarriere der Kinder. Und da hilft vor allem eines: Vorlesen! Mittlerweile lesen beide Kinder selbst – meist abends im Bett. Hin und wieder wünscht sich der Kleine (bald 8 Jahre alt) noch eine Gute-Nacht-Geschichte. Einer der jahrelangen Lesehits bei meinen Jungs sind definitiv Die Olchis.

 

Auch die Blogging Moms (Julia von Immer lauter; Daniela von We love family; Daniela von Die kleine Botin; Camilla von Bauchzwerg und ich; Stephanie von 3fach Jungsmami; Claudia von Mamas Rasselbande; Judith von Stadtmama und Julienne von Mäusemama) haben über ihre Lieblingsbücher geschrieben – den Artikel findet ihr hier.

Und hier noch eine Buchempfehlung für die Kleinsten (1-2 Jahre) von Daniela von Die kleine Botin :

Guck mal, wer da ist! So wohnen Tiere. Usborne
Guck mal, wer da ist! So wohnen Tiere.

 

Lisa von InnovativKreativ hat auf elternbildung.at  einen Artikel zum Thema Lesen verfasst.

 

Und auch Eva von D-Day mal anders liest gerne mit ihrer Tochter Haylie. Da Haylie mittlerweile leider blind ist, beschränkt sich das Lesen bei uns nur mehr auf vorlesen, da lesen wir aber so ziemlich alles was uns in die Finger kommt. Als sie noch sehen konnte haben wir am liebsten Bilderbücher gelesen, mit großen einzelnen Bildern von Gegenständen, da es ihr dabei leichter viel sich darauf zu konzentrieren (sie hatte immer schon nur 50% Sehkraft auf dem linken Auge und dieses mussten wir in ihrem 1.Lebensjahr stark trainieren – mit Abkleben des rechten Auges). Mittlerweile lese ich ihr einfach alles vor, ganz oft auch Fühlbücher, die eigentlich für Babys gedacht sind, da sie so auch noch ein bisschen mehr als nur das Lesen an sich wahrnehmen kann. Bei den normalen Büchern ist mein absoluter Favorit „Däumeline“ von Don Bluth, weil es so wunderschön illustriert ist und mich auch so arg an meine eigene Kindheit erinnert. Auch lieben tun wir „Alice im Wunderland“, „Peter Pan“ und viele andere Klassiker. Manchmal bin ich auch faul 🙂 dann darf Haylie eines ihrer Hörspiele hören – am liebsten „Der kleine Wassermann“ .

 

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4 Gedanken zu „#fragmama Wie lest ihr?

  1. Das ist ja interessant wie andere Eltern lesen, vorlesen, mitlesen,… und das mit dem Buch auf dem Nachtisch, an dem man höchstens mal knabbert hört sich jetzt irgendwie bekannt an 😉
    Einen schönen Start in die erste Maiwoche

    Gefällt 1 Person

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